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Der Trend zeigt klar in die richtige Richtung


Datum: 08.06.2017
Von: an

Spielausschussmitglied und Interimstrainer Daniel Niedermann schaut auf die Spielzeit 16/17 zurück

Mit einem 3:1-Auswärtssieg in Niederhöchststadt sicherte sich die Zweite Mannschaft den sechsten Tabellenplatz und beendete damit die Saison wie schon ein Jahr zuvor im vordersten Drittel. Bevor sich nun alle Beteiligten in die wohlverdiente Sommerpause verabschieden, stellte sich der sportlich Verantwortliche Daniel Niedermann, der in den letzten zehn Spielen der Saison auch das Amt des Trainers ausübte, unseren Fragen.

Hallo, Daniel. Nach dem Wechsel unseres ehemaligen Trainers Turgut Erdogan zum Ligakonkurrenten SV Hofheim, hast du die Zweite auch als Trainer übernommen. Wie froh bist du, dass die Saison und damit auch diese „Doppelbelastung“ jetzt vorbei sind?

Daniel Niedermann: Hallo. Nach dem überraschenden Abschied von Turgut Erdogan, dem ich auch an dieser Stelle noch einmal für seinen jahrelangen Einsatz für unseren Verein danken möchte, waren die folgenden zehn Wochen schon ziemlich turbulent und kraftraubend. Speziell wenn man sich bei Heimspielen im Prinzip um fast alles allein kümmern muss. Aber die Zusammenarbeit mit der Mannschaft hat mir persönlich große Freude bereitet und wir haben als Team in vielen Bereichen einen deutlichen Schritt nach Vorne gemacht. Jetzt genießen die Spieler erst einmal ein paar Wochen Pause. Florian Fischer und ich werden die Planungen für die kommende Saison bald abschließen.

Nach dem fünften Platz in der letzten Saison, habt ihr dank eines tollen Saisonfinals mit vier Siegen am Stück noch den sechsten Platz einfahren können. Zwischenzeitlich musste allerdings der Blick in der Tabelle nach unten gerichtet werden. Eigentlich müsste dich dieser sechste Platz doch zufrieden stimmen oder?

Daniel Niedermann: Ich würde fast sagen, dass wir, trotz aller Widrigkeiten und einigen Rückschlägen im Verlaufe der Saison, das Optimum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt haben. Man darf nicht vergessen,  dass uns während der Runde sieben wichtige Spieler aus diversen Gründen nicht mehr zur Verfügung standen. Wir haben aus einer schwierigen Saison das Beste gemacht und die Platzierung der vorherigen Saison bestätigt. Dabei ist es lediglich ein Punkt weniger geworden (46). Dafür kassierten wir aber deutlich weniger Gegentore und haben im Vergleich zum Vorjahr ein ausgeglichenes Torverhältnis. Zudem hat sich die Mannschaft in den letzten Spielen auch für ihr diszipliniertes Arbeiten belohnt und die Saison nicht einfach ausklingen lassen. Stattdessen haben die Jungs  versucht,  die noch bestmögliche Platzierung herauszuholen und stehen am Ende punktgleich mit dem Tabellenfünften dar. Außerdem haben wir im Hinblick auf die kommende Saison ein grundsolides, taktisch variables  Fundament gelegt, auf dem es weiter aufzubauen gilt. Wir sind taktisch deutlich flexibler geworden, können als A-Klasse Mannschaft problemlos mehrere Systeme spielen und umstellen. Der Trend zeigt klar in die richtige Richtung.

Interessanterweise holte die Mannschaft in der Hinrunde genauso viele Punkte, wie in der Rückrunde. Dazu ist besonders auffällig, dass die Mannschaft auswärts zu den besten Teams der Liga gehörte, in Heimspielen aber auch einige Punkte liegen ließ. Wie erklärst du dir diesen Gegensatz?

Daniel Niedermann: Das habe ich der Mannschaft auch immer gesagt, dass wir auswärts sehr stark sind (27 Punkte und Platz vier) und die beste Abwehr der ganzen Liga  haben (nur 23 Gegentore), aber zu viele Punkte zu Hause liegen gelassen haben (19 Punkte Platz 13). Gegen die drei Topteams  Bad Soden, SV Zeilsheim II und den SV Hofheim, die allesamt äußerst heimstark sind,  gelangen uns mit beeindruckenden Leistungen auswärts immerhin sieben von neun möglichen Punkten. Im Sportpark waren es dagegen null Punkte. Wir mussten zu Hause schon einige deutliche Niederlagen einstecken, haben aber auch während meiner Amtszeit als Trainer zwei äußerst unglückliche 0:1 Niederlagen kassiert, wo wir jedoch die bessere Mannschaft waren. Ich glaube mehrere Faktoren wie Tagesform, Spielermaterial, Schiedsrichterleistung, Spielverlauf  usw. haben für die schwache Heimausbeute gesorgt. Daher war es für uns sehr wichtig, dass wir das letzte Heimspiel gegen Bremthal mit 2:1 gewonnen haben und damit einen versöhnlichen Heimabschluss hatten. Vielleicht sollten wir häufiger auf Rasen spielen.

Generell kann ich sagen, dass wir in den letzten zehn Spielen einen großen Schritt gemacht haben. Trotz eines Rumpfkaders an den Spieltagen und teilweise niedriger Trainingsbeteiligung, haben wir einen großen Sprung nach Vorne gemacht. Zudem hat sich ein, in dieser Form, noch nie dagewesener Teamgeist und Zusammenhalt entwickelt. Ich hoffe, dass die Jungs den Schwung mit in die neue Saison nehmen können und sich weiterhin einbringen.

Welche Spieler überzeugten dich besonders?

Daniel Niedermann: Jeder Spieler hat sich in dieser Saison weiterentwickelt und seine Rolle in der  Mannschaft gefunden. Während meiner Amtszeit haben fast ausschließlich Spieler aus dem Kader unserer zweiten Mannschaft gespielt. Die Jungs haben ihre Sache sehr gut gemacht und gezeigt, dass sie es in dieser Liga an einem guten Tag mit jeder Mannschaft aufnehmen können. Was noch ein Stückweit gefehlt hat sind Konstanz, bzw. die guten Leistungen dauerhaft zu bestätigen. Hier stecken wir noch in einem Lernprozess. Besonders erfreuliche Entwicklungen in den letzten Wochen haben aus meiner Sicht Sebastian Hicke, Marc Thole und Mutlu Toumpan genommen. Dazu haben Tobias Scheel, Daniel Schneider, Alvaro Farrona Gonzalez, Ricardo Ferreira de Castro eine sehr gute Runde gespielt. Nicht zu vergessen natürlich Goalgetter Patrick Ballarin, der in verletzungsbedingt nur 20 Einsätzen immerhin 20 Treffer erzielt hat.  Auch Kapitän Tobias Döringer hat bis zur seiner Beförderung in den Hessenligakader starke Spiele abgeliefert und war ein echter Leader auf dem Platz. Artur Lysko konnte nach seiner Rückkehr  in der Rückrunde durch konstant ordentliche Leistungen überzeugen. Auch Pascal Kolb hat sich wieder heran gekämpft und ist wieder eine gute Alternative.  Emrah Polat hat sein Potential mehr als angedeutet, aber mit seinen Fähigkeiten geht da sicherlich noch mehr. Zudem hat uns Karim Lemghili mit seiner Erfahrung weitergeholfen und auch der etatmäßige Kapitän der Rückrunde, Giovanni Acri, hat durch seinen unermüdlichen Einsatz seinen Teil zum Erfolg beigetragen.

Weiterhin möchte ich mich an dieser Stelle noch bei den Spielern der Ersten Mannschaft für ihren Einsatz bedanken. Speziell Steven Mühl hat in seinen Einsätzen immer Vollgas gegeben und war sich nicht zu schade auszuhelfen, was leider nicht für alle Spieler galt.

Die Sommerpause bietet jedes Jahr die beste Möglichkeit den Kader zu verändern. Wo siehst du derzeit den größten Handlungsbedarf und welche Transfers stehen bereits fest? 

Daniel Niedermann:   Bis jetzt können wir einen externen Neuzugang vermelden. Robin Neumann kommt vom SV Hofheim. Zudem befinden wir uns in weiteren vielversprechenden Gesprächen mit potentiellen Neuzugängen und werden in den nächsten Tagen Vollzug vermelden können. Die U19-Spieler Tobias Buß und Feyim Toumpan werden die Vorbereitung bei uns bestreiten.  Auch der lange verletzte Ozan Atas und Felix Winziger (Auszeit) kehren wieder zurück. Bei Holger Voigt wird es noch etwas dauern. Zudem haben ja alle Spieler aus dem aktuellen Kader ihre Zusage für die kommende Spielzeit gegeben. Somit haben wir einen quantitativ und qualitativ ordentlichen Kader.

Bekanntermaßen übernimmt zur neuen Spielzeit unser langjähriger Erstmannschaftsspieler Florian Fischer den Trainerposten. Was waren hierfür die ausschlaggebenden Gründe und was erhoffst du dir durch diese Zusammenarbeit?

Daniel Niedermann: Wir wollten zur kommenden Spielzeit etwas Neues auf der Trainerposition ausprobieren. Turgut Erdogan hat während seiner Amtszeit  einiges bewegt und viel geleistet, doch nach so einer langen Zeit wollten wir neue Impulse auf der Position des Cheftrainers. Florian Fischer trägt schon lange das Trikot der Viktoria und identifiziert sich voll mit dem Verein. Er hat viele neue und vielversprechende Ideen, verfügt zudem über ein breites Spielernetzwerk im Maintaunus Kreis und bringt langjährige Erfahrung aus seiner Zeit bei den Aktiven mit. Er versteht sich mit den Spielern unserer Mannschaft bestens. Seine fehlende Erfahrung auf dem Trainerposten wird er durch Einsatz und Engagement sicherlich wettmachen können. Ich werde ihn nach besten Kräften an allen Fronten unterstützen.  Wir arbeiten bereits sehr eng zusammen und sind gerüstet für die Vorbereitung und die kommende Saison. Auch die Zusammenarbeit zwischen Verbandsliga-Mannschaft, Zweiter und U19 muss wieder deutlich besser werden. Aber hier sind wir mit Ralf Horst, Tim Teske, sowie Surachai Jamin (Trainer U19) auf einem vielversprechenden Weg und ich bin mir sicher, dass alle drei Mannschaften eine erfolgreiche Saison absolvieren werden.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch beim Vorstand, den Spielern, Fans und Helfern für die Unterstützung und Einsatz  in der zu Ende gegangenen Saison bedanken und freue mich auf die kommende Spielzeit. Ich wünsche allen eine erholsame Sommerpause!

Vielen Dank für deinen Einsatz für die Viktoria und deine Zeit für dieses Interview!


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