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Eine erste Saisonhälfte mit Höhen und Tiefen


Datum: 16.01.2018
Von: an

Neu-Trainer Fischer und Neu-Vorstand Niedermann lassen die Hinrunde Revue passieren

Nach dem Wechsel des früheren Trainers Turgut Erdogan übernahm Daniel Niedermann die Zweite im Frühjahr und erreichte am Saisonende einen hervorragenden sechsten Platz. Zur neuen Saison wurde dann der langjährige Erstmannschaftsspieler Florian Fischer neuer Chefcoach der Zweiten. Nach gelungenem Auftakt, holte die Mannschaft in der Folge wenig Zählbares und schaffte erst am sechsten Spieltag den zweiten Saisonsieg und rutschte Anfang Oktober nach einer äußerst unglücklichen Derby-Niederlage gegen Germania Schwanheim II auf den vorletzten Platz der Tabelle ab. Danach holte das Fischer-Team allerdings sieben Punkte aus drei Spielen und steht trotz zwischenzeitlicher erneuter Rückschläge mittlerweile im gesicherten Mittelfeld der Tabelle.

Zum Start ins neue Jahr stellten sich dankenswerterweise Florian Fischer und Daniel Niedermann unseren Fragen rund um „die Zweite“.

Ein frohes neues Jahr euch beiden! Ihr hattet hoffentlich einen guten Start ins neue Jahr und konntet euch über die Feiertage gut erholen, denn es geht ja schon bald wieder los (Vorbereitungsstart ist am 22. Januar).  Freut ihr euch schon auf die Restrunde und was wollt ihr mit der Mannschaft in dieser Spielzeit noch erreichen?

Florian Fischer: Erst einmal auch von uns ein frohes und gesundes neues Jahr! Die Pause nach der kräftezehrenden Hinrunde hat sicherlich allen gut getan, allerdings freue ich mich riesig, dass es nun endlich wieder auf den Platz geht.  Mit der Platzierung der Hinrunde können wir mit Sicherheit zufrieden sein, auch wenn wir gerne ein paar Punkte mehr geholt hätten. Priorität hat erstmal den Abstand nach hinten zu halten bzw. weiter auszubauen, mit einem einstelligen Tabellenplatz am Ende der Saison könnten wir gut leben.

Daniel Niedermann: Nach einem kräftezehrenden ersten Halbjahr tat die Winterpause sehr gut. Jetzt kann es aber auch wieder losgehen und ich hoffe wir fahren noch die nötigen Punkte für den Klassenverbleib ein und spielen eine erfolgreiche Restrunde. Aus sportlicher Sicht muss das Ziel sein, mehr Punkte als in der Hinrunde zu holen und die bestmögliche Platzierung herauszuholen. Weiter wollen wir weiter möglichst viele junge Spieler in die Seniorenmannschaften integrieren und das ohnehin schon gute Mannschaftsklima beibehalten und ggf. weiter verbessern.

Der Start in die neue Spielzeit war vielversprechend, als DJK Zeilsheim zu Hause deutlich mit 5:1 geschlagen werden konnte. Danach folgten jedoch drei Niederlagen in Folge inklusive der Heimpleite gegen Hattersheim trotz zwischenzeitlicher 4:2-Führung. Anfang Oktober rutschte die Mannschaft in der Tabelle nach der Niederlage in Schwanheim sogar auf den vorletzten Rang. Wie war dieser Negativlauf zu erklären und habt ihr auch mal Zweifel an eurer Arbeit gehegt?     

FF: Zweifel am Team und an unserer Arbeit kamen nie auf! Der Spielplan zu Saisonbeginn ist mit zwei Spielfreien Wochenenden alles andere als optimal für uns gewesen. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die auch noch viel an Erfahrungen sammeln muss. So haben wir in den ersten Spielen leider noch zu viel Lehrgeld zahlen müssen. Wer jedoch die ersten Spiele gesehen hat weiß aber auch, dass wir selten die schlechtere Mannschaft waren. Leider konnten wir in einigen Spielen durch Unerfahrenheit oder individuelle Fehler weniger Punkte holen, wie es sich das Team verdient gehabt hätte. Gerade diese Fehler gilt es, nach der Pause abzustellen und in jedem Spiel über die gesamte Spielzeit die Konzentration aufrecht zu erhalten.

DN: Dass uns wahrscheinlich eine schwierigere Runde als in den letzten Jahren bevorstehen würde, war uns durchaus bewusst. Schon in der Vorbereitung zeichnete sich ab, dass wir eine gewisse Anlaufzeit brauchen werden würden. Wir hatten viele junge Spieler aus der eigenen Jugend neu dazubekommen, die erst ihre Erfahrungen bei den Aktiven sammeln werden müssen und auch die externen Neuzugänge mussten sich erst einmal akklimatisieren. Hinzu kam auch, dass wir zwei bis drei Leistungsträger an die Erste verloren hatten und dass die Unterstützung „von Oben“ aufgrund der dünnen Personaldecke und hohen Anzahl an Verletzten über weite Strecken der Hinrunde leider nicht so wie in den letzten Jahren sein konnte. Dass es dann doch ein so schwacher Start werden würde, hätte natürlich keiner erwartet. Teilweise war uns der Spielplan nicht so wohlgesonnen oder uns hatte auch einfach das nötige Spielglück gefehlt. Auch die hohe Anzahl von individuellen Fehlern sowie die schwache Torchancenverwertung haben ihren Teil dazu beigetragen. Aber wir haben uns nie aufgegeben und gemeinsam als Mannschaft (und personellen und taktischen Änderungen), immer wenn es eng wurde, den Bock ins Positive umgestoßen. Jetzt gilt es die nächsten Schritte zu machen und sich weiter zu stabilisieren.

Trotz diversen Rückschlagen beeindruckte die Mannschaft auch immer wieder mit nervenstarken Auftritten. So wurden mit Bremthal (3:1), BSC Schwalbach (4:1), Niederjosbach (4:0), Zeilsheim (2:1) die zwischenzeitlichen direkten Abstiegskonkurrenten bezwungen. Insbesondere durch die deutliche 5:2-Derby-Revanche gegen Schwanheim und die erwähnten wichtigen Siege, steht die Mannschaft in Tabelle im gesicherten Mittelfeld. Zudem konnten einige im Sommer aus der Jugend kommende Spieler eingesetzt werden. Also dürftet ihr mit den Höhen und Tiefen der bisherigen Saison eigentlich ganz zufrieden sein oder? Welche Spieler stachen eurer Meinung nach hervor und wie empfandet ihr die Entwicklung der „Jungen“?

FF: Definitiv ja, denn die Jungs machen das wirklich gut bisher. Alle ziehen mit und haben richtig Lust auf Fußball, was auch unsere Trainingsbeteiligung von durchschnittlich 16 Spielern zeigt. Die jungen Spieler machen ihre Aufgabe bis jetzt schon richtig ordentlich, mit den Spielen kommt die Erfahrung und die Jungs lernen von Spiel zu Spiel.

Herausheben möchte ich eigentlich keinen Spieler, da wir immer als Team agieren. Allerdings möchte ich ein Sonderlob an Karim Lemghili aussprechen. Was er mit seinen 46 Jahren noch für die Mannschaft in jedem Spiel arbeitet, ist unfassbar und verdient einfach nur den größten Respekt. Karim ist ein riesen Vorbild für unsere vielen jungen Spieler.

DN: Die erwähnten Siege waren natürlich Big Points. In diesen Spielen haben wir es geschafft uns von unten abzusetzen und können, wenn wir nicht vollkommen einbrechen, eine relativ entspannte Restrunde spielen. Da haben wir es geschafft alle erforderlichen Tugenden auf den Platz zu bringen und auch die ein oder andere sehenswerte Kombination war zu sehen. In diesen Begegnungen hat die Mannschaft ihr mögliches Potential gezeigt. Doch wir sind weiter aufmerksam und werden nicht nachlassen. Nach dem schwachen Start sind wir natürlich alle froh, die Kurve zum richtigen Zeitpunkt bekommen zu haben. Besonders in den letzten Wochen vor der Pause konnten wir auch auf die eine oder andere Unterstützung aus dem Verbandsliga-Kader zurückgreifen. Außerdem haben alle Spieler aus unserem Kader noch einmal eine Schippe drauf gelegt und Gas gegeben. An dieser Stelle gilt mein Dank auch nochmal an Holger Müller, Dominic Machado und die eingesetzten Spieler.

Ich möchte diesmal keinen Spieler besonders erwähnen oder hervorheben. Dazu waren die Leistungen durch die Bank hinweg einfach nicht konstant genug. Natürlich haben wir unsere Säulen bzw. unser Gerüst in der Mannschaft, die sehr wichtig sind. Doch auch sie konnten teilweise nicht an Leistungen aus der Vorwoche oder der Vorsaison anknüpfen und manch einer kämpft auch ein Stückweit mit sich selbst. Die Siege haben wir als Team errungen und die überragende Tagesform manch eines Akteurs bleibt sicherlich positiv  in Erinnerung.    

Mittlerweile ist auch die Wechselperiode wieder geöffnet. Wird sich an der Zusammensetzung des Kaders noch etwas ändern und auf welchen Positionen wird vielleicht auch noch gesucht?

FF: Da wir bereits einen relativ großen Kader haben, mit dem wir auch zufrieden sind, werden wir nicht viel verändern. Mit Ali Moute Mahmout, der dann endlich spielberechtigt sein wird, stößt ein weiteres junges Talent aus der eigenen Jugend zu unserer Mannschaft.

DN: Stand heute hat sich ansonsten weder bei den Zugängen, noch bei den Abgängen etwas getan. Während der Runde haben uns Artur Lysko und Ertugrul Duban verlassen. Bei einer Zweiten Mannschaft herrscht auch immer ein gewisses Kommen und Gehen. Dennoch hat jeder Spieler seinen Platz und seine Aufgabe in unserer Mannschaft und wir sehen auch keinen Grund, Spieler abzugeben. Zudem kann es jeder Zeit wieder zu einer ähnlichen Situation wie in der Vorrunde kommen, wo es aufgrund von Verletzungen, Abstellungen oder Sonstigem schnell zu einem personellen Engpass kommen kann. Darauf wollen wir vorbereitet sein. In Sachen Zugänge halten wir weiter Augen und Ohren offen und wenn es sportlich und menschlich passen sollte, sagen wir natürlich nicht nein.

Zum Abschluss wollen wir aber auch noch einmal zu euch persönlich kommen, da sich für euch einiges geändert hat. So hat Florian seine Spielerkarriere beendet und ist auf die Trainerbank gewechselt, während Daniel mittlerweile stellvertretender Vorsitzender des Vereins ist. Deshalb an Florian die Frage, nach einem halben Jahr als Trainer, bist du lieber Spieler oder Trainer und ist es dir schwer gefallen, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen? Der Schritt in den Vorstand kam sicherlich überraschend, wie kam das zu Stande und was willst du mit dem (Gesamt-)Verein in den nächsten Jahren erreichen, Daniel?

FF: Die Jungs haben mir den Einstieg in den Trainerjob wirklich leicht gemacht. Momentan fehlt es mir nicht selbst auf dem Platz zu stehen, dafür macht mir die Arbeit mit dem gesamten Trainerteam und der Mannschaft einfach zu viel Spaß.

DN: Ich engagiere mich bereits seit vielen Jahren im Verein und habe hier bei der Zweiten mit vielen Leuten gemeinsam etwas aufgebaut, was jetzt weiter entwickelt werden soll. Trotz des Vorstandamtes nehme ich natürlich meine Aufgaben bei der Zweiten weiterhin mit 100 Prozent Einsatz wahr. Ich werde die Jungs nicht hängen lassen.

Ich denke, dass der Schritt in den Vorstand ein logischer war. Mehr Verantwortung zu übernehmen, aktiver mit zu gestalten und mich mehr im gesamten Verein einzubringen war mir ein Anliegen. In unserem Verein steckt so viel Potential, was teilweise noch nicht richtig aktiviert wurde. Wir haben jetzt eine super Truppe im Vorstand und eine gesunde Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Tatendrang. Wir müssen jetzt schnellstmöglich gemeinsam die wartenden Aufgaben angehen und den Verein weiter nach Vorne bringen. Es  stehen spannende Monate bevor. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinem Kollegen aus dem Vorstand.

Abschließend wünsche ich allen Viktoria Mannschaften eine erfolgreiche Restrunde, Gesundheit und keine Verletzungen und dass alle Teams ihre sportlichen Ziele erreichen.

Vielen Dank für eure Zeit und eine erfolgreiche Restrunde!  


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