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Ralf Horst schaut optimistisch und voller Vorfreude in die neue Saison


Datum: 02.08.2017
Von: an

Startelf für Braunfels steht weitestgehend – im Tor noch keine Entscheidung

Ralf Horst geht ins seine achte Saison als Chefcoach der Viktoria

Nach dem einjährigen „Abenteuer Hessenliga“ startet Viktoria Kelsterbach in dieser Spielzeit wieder in der Verbandsliga Mitte. Wie schon in den letzten Wochen deutlich wurde, steht der Verein vor einer spannenden Saison. Zahlreiche Leistungsträger der vergangenen Jahre verließen die Viktoria, die ihrerseits viele neue Spieler in den Sportpark holte. Kurz vor dem Punktspielstart in Braunfels stand uns Trainer Ralf Horst für ein Gespräch zur Verfügung.

Hallo, Ralf. Bei der Viktoria ist in der Sommerpause viel passiert. Nach dem Abstieg gab es einen großen Umbruch in der Mannschaft, aber auch in der Organisation rund um die Erste (Trainerteam und Sportliche Leitung) hat sich einiges verändert. Wie zufrieden bist du mit dem Stand der Vorbereitung der Mannschaft und insbesondere den Neuzugängen?

Ralf Horst: Nach dem Abstieg gab es für uns als Verein keine andere Möglichkeit als einen großen Umbruch zu vollziehen. Es waren viele Sachen aus den letzten sehr erfolgreichen Jahren so ein bisschen eingeschlafen, deswegen war es unbedingt nötig sich in vielen Bereichen neu aufzustellen. Mit dem aktuellen Stand bin ich zufrieden. Wir haben aber auch noch sehr viel Arbeit vor uns. Nach knapp fünf Wochen Vorbereitung finde ich jedoch, dass wir absolut auf den richtigen Weg sind. Das neuformierte Team, um Kapitän Leo Hasenstab, ist sich der aktuellen Situation bewusst und haut in jeder Einheit alles rein. Wir freuen uns schon jetzt auf eine sehr interessante Saison, in der wir bestimmt auch Rückschläge erleiden werden, woraus es wichtig ist aus diesen zu lernen und dann wieder einen Schritt nach vorne zu machen.

Das können wir dir leider nicht ersparen Ralf: Einen letzten Blick zurück auf die vergangene Spielzeit. Mit genügend zeitlichem Abstand und einem schönen Urlaub dazwischen, was glaubst du was dem Verein zu einem Klassenverbleib gefehlt hat und welche Lehren ziehst du für dich aus diesem Jahr? Gab es auch einen Moment, wo du daran gedacht hattest als Trainer der Viktoria aufzuhören?

Ralf Horst: Die letzte Saison in der Hessenliga war trotz allem ein schönes Erlebnis für uns alle im Verein. Für diese Geschichte haben wir ja auch alle jahrelang kontinuierlich hart gearbeitet. Gefehlt hat uns ganz klar gesagt die Qualität. Wir haben am Anfang der Saison zu viele Punkte liegen gelassen, die wir dann nicht mehr aufholen konnten.

Meine Erfahrungen waren, dass sich einige meiner Spieler gegenüber den erfolgreichen Jahren zuvor, leider geändert haben. Für diese Stand dann der Egoismus absolut im Vordergrund und das TEAM, das die Jahre zuvor immer unser großes Plus war, wurde leider hintenangestellt. Für mich als Trainer war es dann auch sehr schwierig diese Spieler zum Ende der Runde zu  motivieren, weil Sie mit den Köpfen auch teilweise schon bei anderen Vereinen waren. Das muss ich aber auch ganz klar mir selbst ankreiden, dass ich dies nicht in richtige Bahn lenken konnte. Außerdem habe ich auch noch gelernt, dass Dankbarkeit auch im Amateurbereich (5.Liga) keine große Rolle mehr spielt. Auch da ganz klar Eigenkritik, ich war durch die letzten Jahre geblendet und zu naiv geworden, wollte einige Situationen einfach nicht mehr wahr haben. Daraus habe ich natürlich, für die Zukunft meiner Trainerarbeit, viel gelernt. Ich hatte aber nie den Gedanken hinzuschmeißen, da ich kein Typ bin der in schwierigen sportlichen Situationen einfach davon laufen würde. Die letzte Saison ist jetzt aber bei uns vollkommen abgeschlossen und wir freuen uns auf die kommende Runde.

Nun wollen wir aber wirklich in die Zukunft schauen. Auffällig bei den Neuzugängen ist, dass alle noch ziemlich jung sind. Habt ihr darauf bei der Kaderzusammenstellung speziell geachtet und birgt das nicht das Risiko fehlender Erfahrung auf diesem Niveau?

Ralf Horst:  Das stimmt. Die Neuzugänge sind alle ziemlich jung, aber auch sehr talentiert und willig. Genau so haben wir damals (2011)  auch angefangen. Wir haben darauf geachtet, dass die Neuzugänge nicht nur jung, sondern auch richtig Bock haben, etwas dazuzulernen und willig sind, sich und das Team weiterzuentwickeln. Natürlich mussten wir auch wieder Jungs verpflichten, bei denen das finanzielle kaum eine Rolle spielte, sondern andere Faktoren im Vordergrund standen.

 Wir haben ja auch mehr als genug Spieler in unseren Reihen, die jede Menge Erfahrungen in der Verbandsliga oder der Hessenliga aufweisen. Deswegen hat unsere Mannschaft eine sehr gute Mischung, um eine erfolgreiche Saison zu spielen.   

Wie schon erwähnt hat sich auch im Trainerteam einiges getan. Neben Holger Müller und Lars Horst gehören mit Dominique Groß und Dominic Machado nun zwei langjährige Spieler dazu. Wie bringen sich die Beiden, die auch weiterhin dem Spielerkader angehören werden, bisher ein?

Ralf Horst: Das wurde ja auch vom Verein bewusst so gewählt. Mit Dominique und Dominic sind zwei jahrelange Viktoria-Spieler jetzt im Trainerteam. Ich bin sehr froh und stolz, beide in meinem Trainerstab zu haben. Sie sind für uns auf und neben dem Platz sehr, sehr wichtig. Sie bringen sich überragend ein und die Zusammenarbeit macht jetzt schon, nach so kurzer Zeit, richtig viel Spaß. Es ist auch dadurch im Trainerteam wieder frisches Blut reingekommen und dies tut uns in allen Bereichen gut.

Am Samstag ist es dann endlich soweit. Mit dem Auswärtsspiel beim FSV Braunfels fällt der Startschuss der Spielzeit 17/18. Hast du schon eine Startelf im Kopf und wer macht das Rennen im Tor? Welches Ergebnis wünschst du dir zum Auftakt?

Ralf Horst: Die Mannschaft ist voller Tatendrang, jetzt endlich am Samstag starten zu dürfen. Wir haben im Großen und Ganzen schon eine Startelf im Kopf, aber zwei bis drei Positionen werden sich erst in den letzten Einheiten entscheiden. Im Tor sind wir mit Rei Akatsuka, Dominique Groß und Nemanja Saula absolut top besetzt. Das ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen und mit aller Sicherheit die schwierigste Entscheidung, die ich bis Samstag treffen muss und werde. Natürlich erhoffe ich mir einen Sieg, allerdings wird das schwierig. Mit dem Auswärtsspiel beim FSV Braunfels erwartet uns ein Gegner, der sehr robust und eingespielt ist. Für uns zählt, dagegen zu halten und erfolgreich in die Saison zu starten.

Eine fast schon obligatorische Frage fehlt natürlich noch: Trotz der ungewissen Zukunft, was traust du der Mannschaft in dieser Saison zu und wie lautet deine eigene Zielsetzung?  

Ralf Horst: Ich sehe ehrlich gesagt überhaupt keine ungewisse Zukunft. Wir haben eine Mannschaft zusammen bekommen, die zwar auf vielen Positionen neu besetzt ist, aber trotz allem richtig Bock und Qualität hat, einen richtigen guten und erfolgreichen Neuanfang zu starten. Eines ist aber auch ganz klar: Wir werden nicht zu den Top Teams der Liga gehören, das ist ja auch nichts Tragisches. Wir werden Rückschläge erleiden. Gerade in diesen Zeiten hoffe ich, dass alle die der VIKTORIA wohl besonnen sind, nicht gleich wieder alles in Frage stellen, sondern der Mannschaft Zeit geben und sie gerade dann noch mehr unterstützen. Dafür sage ich jetzt schon einmal vielen Dank und freue mich total mit euch gemeinsam auf die kommende Saison.

Vielen Dank für deine Zeit und viel Erfolg in Braunfels!



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