1907 - 1923

Auszug aus der Jubiläumschronik

Ein Teil des Jahrganges 1893, der 1907 an Ostern die Schule verließ, führte den damals noch sehr angefeindeten Fußballsport in Kelsterbach ein. Es war ein schwerer Anfang, es fehlte einfach an allem, was dieser Sport brauchte: an Sportkleidung, Fußbällen usw. Spielplätze wie heute gab es damals noch nicht. Jeder freie Platz, auch wenn er noch so klein war, wurde benutzt, so in der „Hahero“, am Main, den Schwanheimer Wiesen, Niederhölle usw. Trotz großer Schwierigkeiten gründeten einige junge Menschen am 22. September 1907 den Sportverein „Fußballklub Viktoria 07“ mit den Vereinsfarben schwarz-weiß gestreift.

Das Vereinslokal war das „Bobbeschänkelche“ in der Neukelsterbacher Straße. Die Verbandsspiele begannen erstmals am 6. Oktober 1912 und endeten am 5. Januar 1913. Aus diesem Anlass schuf sich die Viktoria einen vorschriftsmäßigen Spielplatz auf einem unbenutzten Gelände zwischen der Helfmannstraße und der Kunstseidefabrik. Mit drei verschiedenen Eigentümern wie Waldbahn, Frankfurt am Main, Hoch und Tief, Frankfurt am Main und Kunstseidefabrik wurde ein Pachtvertrag abgeschlossen. Das erste Spieljahr im Verband brachte die Bezirksmeisterschaft, damit den Aufstieg in die B-Klasse. Mit der Erringung der Bezirksmeisterschaft im Spieljahr 1913/14 erfolgte die Zuteilung zur A-Klasse. In der Generalversammlung vom 10. Januar 1914 wurde Otto Glasmeier 1. Vorsitzender, da Christian Barth sen. sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegte. Er wurde daraufhin zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Am 1. August 1914 entbrannte der unselige 1. Weltkrieg und fast alle Mitglieder wurden teils sofort oder teils später zu den Waffen einberufen. Der Spielbetrieb ruhte in den folgenden Jahren. Während dieser Zeit führte Adolf Barth die Amtsgeschäfte für den eingezogenen ersten Vorsitzenden. Unter seiner Ägide nahm der Verein erst am 18. April 1918 wieder einen geregelten Spielbetrieb auf. Anfang Dezember nahm der heimgekehrte Otto Glasmeier das Heft wieder in die Hand und musste die traurige Bilanz ziehen, dass 13 Mitglieder „für das Vaterland“ gestorben waren, wie es damals formuliert wurde. Andere kehrten teilweise erst 1920 aus der Kriegsgefangenschaft wieder heim. Für den kleinen Mitgliederstand wahrhaft ein hoher Blutzoll. Die Übriggebliebenen hatten alle Hände voll zu tun, mussten sich um einen neuen Sportplatz sorgen und durften laut Befehl der französischen Besatzungsmacht vorläufig auch nicht spielen. Die Gemeinde wies der Viktoria ein Stück Gelände, der sogenannte „Sieben Morgen“ an der Schwedenschanz“ zu. Die Mitglieder sorgten dafür, den neuen Platz auch spielgerecht herzurichten.

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