1977 - 1990

Als sich im Jahr 1977 eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Baugé anbahnte, war die Viktoria der erste Verein, der sich diesem guten Gedanken zu Eigen machte. Die A- und B-Jugend reiste an Ostern 1978 mit insgesamt 60 Personen nach Baugé und brachte überwältigende Eindrücke mit nach Hause. Der Gegenbesuch fand ein Jahr später in Kelsterbach statt. Es folgten weitere Zusammenkünfte, aus dem auch viele Freundschaften entstanden sind. 1978/79 verpasste die 1. Mannschaft von Trainer Gerhard Höpp und Manfred Nehren nur knapp den Wiederaufstieg in die Gruppenliga. Nach Saisonschluss flogen 1. und 2. Mannschaft für fünf Tage nach England. Neben der Besichtigung Londons trug man in der Nähe von Luton ein Freundschaftsspiel gegen eine Kombination FC Stotfold/Barton Rovers aus und erreichte nach spannendem Spiel ein 1:1.

Emil Fischer übernahm derweil die Vereinsführung. Größte Aufgabe war die finanzielle Sanierung. Von der Verpflichtung „fremder“ Spieler wurde Abstand genommen und ganz auf die eigene Jugend gesetzt. Die Viktoria musste den Weg zurück in die A-Klasse antreten, wobei dem Trainer M. Nehren kein Vorwurf zu machen war. Der Neuaufbau mit vielen jungen Spielern lockte den Ex-Bundesligaspieler Rainer Blechschmidt (Hertha BSC) an den Untermain. Ihn reizte die Aufgabe, eine junge, talentierte und begeisterungsfähige Truppe als Spielertrainer zu übernehmen. Der Start in die Saison 1980/81 war mit einigen knappen und unglücklichen Niederlagen denkbar schlecht. Erst in der Rückrunde platze der Knoten, am Ende stand ein 8. Platz. Novum: kein Spieler, der in der ersten Mannschaft eingesetzt wurde, verließ den Verein. Im Gegenteil, es stießen noch vier weitere hinzu.

Viele Veranstaltungen sorgten für einen guten Zusammenhalt im Verein, angefangen von Faschings- über Winterbälle bis hin zur jährlichen Vatertagsparty. Leider musste Emil Fischer am 5.11.1981 aus gesundheitlichen Gründen und wegen beruflicher Überlastung sein Amt zur Verfügung stellen. Ihm hat die Viktoria sehr viel zu verdanken. An seiner Stelle übernahm der seitherige Stellvertreter Karlheinz Herth den Vorsitz, zunächst kommissarisch, ab dem 23. Juli dann auch fast einstimmig gewählt. Ihm zur Seite standen Erwin Germann als 2. Vorsitzender, Christa Rejzek als Jugendleiterin und Karl Safran als Kassierer.

Am 9. Januar 1982 wurde dem Verein ein provisorisches Vereinsheim in der alten Schule am Schlossplatz von der Stadt zugewiesen. Die Meisterschaftsrunde begann vielversprechend. Lange konnte sich die Viktoria 1981/82 an der Spitze der A-Klasse halten, blieb sogar 13 Spiele hintereinander ungeschlagen und stand am Jahresende 1981 auf Rang 5 mit drei Punkten Rückstand zu Tabellenführer Eddersheim. Am 27. und 28. Dezember 1981 führte die Viktoria erstmals ein Hallenfußballturnier für aktive Mannschaften in der großen Halle der Gesamtschule durch. Es wurde ein schöner Erfolg und sollte in den nächsten Jahren zum festen Bestandteil des Jahresprogramms werden.

Die Akademische Feier zum 75-jährigen Bestehen fand am 28. Mai 1982 in der Mehrzweckhalle Nord statt. Landrat Willi Blodt, Bürgermeister Friedrich Treutel und Vereinsringsvorsitzender Heinrich Hoffmann ließen es sich nicht nehmen, dem Verein für seine geleistete Arbeit zu gratulieren. Neuer Trainer der ersten Mannschaft wurde 1982/83 Peter Wodka. Die Saison begann mit einem 4:0 bei der Spvgg. Sonnenberg und einem 3:1 Heimerfolg gegen Sossenheim vielversprechend. Am Ende sprang Rang 3 und nicht der erhoffte Aufstieg in die Bezirksliga heraus. Am 1. Mai 1990 wurde die neue überdache Sitztribüne im Sportpark sowie die erweiterten Einrichtungen feierlich eröffnet. Die darauffolgende Saison sah die Viktoria bis fast zum Schluss auf Aufstiegskurs. Auf der Ziellinie ging der Mannschaft allerdings die Puste aus. Sie belegte Rang 2. Im Kreispokal schaltete die Viktoria den Oberligisten Viktoria Sindlingen im Halbfinalspiel aus, um gegen den Landesligisten VfB Unterliederbach im Endspiel einen 2:1 Erfolg erzielen zu können. Eine kleine Entschädigung für die entgangene Meisterschaft.

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