Presse

Offensiv-Cup: Kelsterbach behält die Nerven


Datum: 16.01.2012
Kategorie: Frankfurter Neue Presse
Von: awo

Viktoria Kelsterbach sicherte sich zum zweiten Mal in Folge den Offensiv-Cup. Im Finale bezwang der Fußball-Verbandsligist Germania Weilbach im Neunmeterschießen mit 7:6.

Den Emotionen freien Lauf lassen: Jonas Scheitza, Marcel Tschakert, Ralf Horst, Marcus Joswig und Marius Troll freuen sich über den erneuten Viktoria-Erfolg beim Offensiv-Cup. Foto: Michael Schellhaas (FNP)

 

Kriftel. Vor gut 3000 Zuschauern überzeugte der Titelverteidiger in Kriftel erneut. Allgemein herrschte in der Kreissporthalle auch in diesem Jahr eine tolle Stimmung, die Zuschauer verliehen dem Turnier eine besondere Atmosphäre. Geht es um hochklassigen Hallenfußball und den guten Zweck, lässt sich der Main-Taunus-Kreis nicht lumpen. Insgesamt kam eine Spendensumme von 16 000 Euro zugunsten der Stiftung Leberecht für körperlich und geistig behinderte Kinder zusammen.

Auch sportlich herrschte auf dem Parkett hohes Niveau. Während die Kelsterbacher Mannschaft im vergangenen Jahr noch als Überraschungssieger bezeichnet werden konnte, überraschte bei der 26. Auflage des Turniers nur die Selbstverständlichkeit, mit der der aktuelle Tabellenvierte der Verbandsliga Mitte seine Rolle als Favorit ausfüllte. "Wir sind bis auf wenige Ausnahmen sehr gut damit umgegangen", meinte Kelsterbachs Trainer Ralf Horst.

Im Finale kam es für sein Team zur zweiten Begegnung mit Germania Weilbach, die in der Gruppe A bereits mit 4:2 gegen die Viktoria gewonnen hatte. Diese Niederlage schien für Kelsterbach der Weckruf für einen unnachahmlichen Siegeszug gewesen zu sein. Die offene Rechnung aus der Gruppenphase wurde in einem Herzschlag-Finale beglichen. Nach dem 3:3 in der regulären Spielzeit sollte die "Neunmeter-Lotterie" entscheiden. Schon den ersten Schuss von Machado konnte Torwart Zimmer halten. Dann stellte auch sein Gegenüber Groß seine Nervenstärke unter Beweis. Die Neunmeter von Hirschle und Betzler wehrte er ab und gab Klooz so die Chance, bei seinem ersten Auftritt in Kriftel gleich zum Matchwinner zu avancieren. Der Ex-Urberacher behielt die Nerven.

Gute Form reicht nicht

Trotz Platz zwölf leistete auch A-Ligist Alemannia Nied mit seinen lautstarken Fans einen wichtigen Beitrag zur gelungenen 26. Auflage des Leberecht-Turniers. Auch Creu Höchst aus der C-Liga, das sich im Qualifikationsspiel gegen B-Ligist DJK Zeilsheim mit 4:0 durchsetzte und in Gruppe D trotz zweier Niederlagen eine beachtliche Rolle spielte, war in Kriftel ein gerngesehener Verein.

Germania Schwanheim setzte sich vor der SG Oberliederbach als Erster in Gruppe D durch. Im Viertelfinale war gegen Hessenligist FC Eschborn Schluss (0:4). In der Runde der letzten Acht scheiterte auch Verbandsligist VfB Unterliederbach am späteren Finalisten Weilbach (0:1). Gruppenligist SG Hoechst präsentierte sich in guter Form und gewann die Gruppe B gegen den FC Eschborn und SG Bremthal. Trotzdem musste sich die Mannschaft im Viertelfinale der SG Oberliederbach mit 2:5 geschlagen geben. awo (awo)

Online-Ausgabe der Frankfurter Neuen Presse
Artikel vom 15. Januar 2012, 22.50 Uhr
(letzte Änderung 16. Januar 2012, 13.16 Uhr)

Auch auf mittelkreis.de wurden Bilder vom Offensiv-Cup eingestellt.


 
Süwag Energie AG

Die Süwag Energie AG ist Förderer der Jugendarbeit des 1. FC Viktoria 07 Kelsterbach e. V.